Was für ein Schocker! Dieses Buch hat es wirklich geschafft, dass ich es mehrere Male zu Seite legen musste, um mich mental davon frei zu machen. So viel Leidenschaft und Mißtrauen in solch einer Essenz habe ich selten gelesen. Ein Drama im warsten Sinne des Wortes. Die Geschichte, die um die Geburt Christi spielt, ist so unglaublich, dass ich sie hier nicht grob widergeben mag.
Dieses Buch lässt aber die Verzückung Hebbels gegenüber Goethes “Wahlverwandtschaften” erahnen, denn auch hier ist eine Frau die Geradere und Reinere.
Einfach große Literatur.

Liebeselixiere, das Thema dieses Buches, gibt es hier zu hauf. Alles, was in irgend einer Weise aphrodisisch ist, wird hier aufgezählt und auf seine Wirkungen hin untersucht. So zum durchlesen ist es weniger geeignet, eher zum gemeinsamen Schmöckern. Die Texte sind allesamt auf hohem intellektuell-ordinären Niveau, oder auch recht freimütig, geschrieben und amüsieren köstlich.
Vor verbotenen Substanzen wird nicht zurückgeschreckt, selbst “Magic Mushrooms” finden hier Erwähnung. Besonders gefallen haben mir die hier vorgestellten Rezepte. (weiterlesen…)

Ja, interessant wirkte es, Werke von Händel, Hasse und Mozart seien zu hören. Das Ganze eingebettet in eine Präsentation der Geschichte von Kronleuchtern. Als mich mein Bruder fragte, ob ich gerne zur Eröffnung der 16. Potsdamer Hofkonzerte würde, er hätte ein Karte für mich, konnte ich nicht anders als “Ja!” sagen.
Hasse an sich, ein Komponist von dem ich nicht mal eine Aufnahme habe, obwohl er seiner Zeit einer der bekanntesten deutschen Komponisten war, interessierte mich am meisten.
Nun muss ich voran stellen, dass ich niemanden beleidigen mag. Aber dies, was mir dort zu Gehör gebracht wurde, war in einem Maße uninspiriert und irgendwie unbeteiligt vorgetragen, dass es sich mehr nach Kunstbetrieb als nach dem Streben nach Größe anhörte. Eine wirklich gute Idee wurde hier durch eine schlechte Rezitatorin, Annekathrin Bürger, und diese unbeteiligt wirkenden Musiker langweilig, fast fade gemacht. (vielleicht war es auch nur ein schlechter Tag…)
Schade drum!
Denn der Rahmen ist gar mehr als königlich.

Unser aller Lieblingsblatt wähnt sich anscheindend schon im Sommerloch, denn “ein” Artikel der nutzlosen Art hat sich in die “Zeitung” verirrt. Anlass soll eine kleine Geschichte sein, die vorgestern gedruckt wurde. In dieser wurde Prinz Henrik von Dänemark als Hundeliebhaber der anderen Art vorgestellt. Zitat: “… ich schätze Hundefleisch.” Warum auch nicht? Die hiesige Haltung Tiere zu vermenschlichen hat schließlich zu solchen Stilblüten wie dem Verbot Hunde zu schlachten geführt.
Bei Wikipedia gibt es einen Artikel, der auch über den früheren Hundegebrauch in Deutschland aufklärt: “Offiziellen Angaben zufolge wurden in den Jahren um 1900 in Chemnitz durchschnittlich 226, in Dresden 136 und in Zwickau 58 Hunde jährlich geschlachtet.”
Da die Berliner mit solchen Themen oft auch provokanter umgehen, hat sich vor einigen Jahren ein tolle Posse abgespielt. In einem Restaurant gab es Hundefleisch und der Eigner wurde prompt verklagt. Hier gibts den Link: “Collie am Spieß Ã¡ la Lassie“.
Also, ich glaub, probieren würde ich schon….

Ein kleine Freude am Morgen für mich, Schloss Sanssouci ist Artikel des Tages bei Wikipedia….